1513
Nürnberg erhält die Kirchenhoheit über St. Michael. Die Pfarrer werden aus Nürnberg bestellt, ebenso gehen die Pfründe an die Nachbarstadt.

1524 - 1537
Übergang zur Reformation. Die Reichsstadt Nürnberg übernimmt das Kirchenpatronat. Ein Vergleich zwischen dem Bischof Weigand von Bamberg und dem Rat von Nürnberg regelt 1537 die Verhältnisse.

1526
Der Bauerkrieg bedroht die Ansiedlung.

1528
Der erste Schutzjude in Fürth steht unter Ansbacher Hoheit.

1533
Eine pestartige Seuche entvölkert den Ort fast vollständig.

1537
Die Domprobstei wird der Kirchweih-Schutzherr. Auch die Nürnberger Wirte müssen sich „ohne alle Widersetzung“ beugen.

1540
Es leben zwei jüdische Familien im Ort.

1544
Der erste Prozess zwischen Ansbach und Bamberg um die Herrschaft in Fürth beginnt.

1553
Juden stehen auch unter Bamberger Schutz. Sie müssen gelbe Ringe an der Kleidung tragen.

1575
Erste Erwähnung des Geleitshauses. „Die bescheiden mathaß und abraham die Juden, Im Marggräflichen Glaitzhof.“

1574
Der erste nebenamtliche Fürther „Schulmeister“ erhält zwei Gulden im Jahr als Lohn.

1590
Die Handwerksordnung für Ansbacher Hafner wird erlassen.

1598
Der Meistersinger Georg Hager besingt die Michaeliskirchweih „Wenn die Kirchweih zu fert ist im Tale“.

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