Spielzeugträume

Spielzeugträume - Die Geschichte der Firma BRUDER in Fürth.
Die Sonderausstellung wird aufgrund der großen Nachfrage bis 28. Mai 2012 verlängert.

Von großen Träumen
Die positive Entwicklung der Spielzeugfirma BRUDER aus Fürth, die sich bereits in der dritten Generation fortsetzt, liest sich wie ein spannendes Buch. Vom Ein-Mann-Betrieb in den 1920er Jahren über den bescheidenen Fortschritt in der schwierigen Nachkriegszeit stieg das Unternehmen zu einem der führenden  Hersteller von modellmäßigen Spielfahrzeugen im Maßstab 1:16 in Europa auf. Dies begann, weil Heinz Bruder, Sohn des Firmengründers, davon träumte, die mühselige Arbeit seines Vaters zu erleichtern.

Auf dieser Handpresse fertigte der Firmengründer die ersten Produkte.

 

 

Foto © Bruder

Vom handwerklichen Zulieferbetrieb zum innovativen Industrieunternehmen
Da er keine Anstellung als Elektriker fand, gründete Paul Bruder im Jahr 1926 ein Unternehmen und belieferte fränkische Spielzeughersteller mit Stimmen für Spielzeugtrompeten. In den 1950ern trat Sohn Heinz Bruder in das Unternehmen ein und legte seine Meisterprüfung als Werkzeugmacher ab. Mit seinem technischen Wissen und dem Wunsch, eigene Spielzeugideen zu entwickeln, modernisierte er den Betrieb. Er stellte den handwerklichen Betrieb auf ein Industrieunternehmen mit Kunststofftechnik um. Diese Pionierleistung bildete den Grundstein für den heutigen Erfolg des Unternehmens. Das umfangreiche Sortiment mit modellmäßigen, robusten, detailgetreuen Spielfahrzeugen wie LKWs, Bagger und Baumaschinen sowie Traktoren, Mähdrescher und vieles mehr zusammen mit passenden Gebäuden und Figuren ergibt Systemspielzeug mit weltweiter Bekanntheit in über 60 Ländern.

Paul Bruder betreibt die Firma 1960 mit seinem Sohn.
Foto © Bruder

Von den Anfängen bis heute
Die Ausstellung im Stadtmuseum Fürth Ludwig Erhard dokumentiert die Firmengeschichte und Firmenphilosophie von BRUDER. Schwerpunkt der Ausstellung ist eine Leistungsschau der historischen und aktuellen Produktpalette. Getreu dem Firmenmotto „Auch im Kleinen wie der Große“ ermöglicht eine Spielecke mit Fahrzeugen dem Nachwuchs, eine kleine Pause einzulegen, während die älteren Gäste in Erinnerungen an die Kindheit schwelgen dürfen.

Foto © Bruder

Eine ausstellungsbegleitende Publikation ist im Museumsshop für 8,90 Euro erhältlich.

Die Eintrittspreise für einen Besuch der Sonderausstellung Bruder betragen für Erwachsene 2 Euro und für Ermäßigte 1 Euro. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt.

 

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