Fürth - 200 Jahre eigenständig

Jahrhundertelang blieben die herrschaftlichen Rechte über Fürth ungeklärt. Immer wieder stritten sich die drei Herren – Dompropstei Bamberg, Fürstentum Ansbach und Reichsstadt Nürnberg – um die Landeshoheit. Zahlreiche Prozesse vor dem Reichskammergericht führten zu keinem Ergebnis, so dass die Fürther mit den Vor- und Nachteilen der ungeklärten Machtverhältnisse umgehen mussten.

Erst durch den Übergang des Markgraftums Ansbach an das Königreich Preußen 1792 wurden machtpolitische Fakten und eine einheitliche Verwaltung geschaffen. Doch schon 1806 wechselte Fürth erneut den Besitzer und kam zum neuen Königreich Bayern.

Mit dem Gemeindeedikt von 1808 wurde Fürth zur Stadt 2. Klasse, aber noch von bayerischen Staatsbeamten zentral verwaltet. Durch die bayerische Verfassung von 1818 erhielt Fürth das Selbstverwaltungsrecht und wurde auf einer Ebene mit München, Nürnberg und Augsburg zur Stadt 1. Klasse (heute: kreisfrei) mit einem Ersten Bürgermeister (heute: Oberbürgermeister).

Im Rahmen dieses Doppeljubiläums beleuchtet das Stadtmuseum über die Dauerausstellung hinaus die Besonderheiten der 200jährigen Geschichte städtischer Selbstverwaltung in einer eigenen Schau. Das Museum Frauenkultur Regional-International wirft ergänzend einen Blick auf die Rolle(n) der Frau in jenem Zeitraum und stellt Portraits von Frauen aus Fürth vor.

Begleitend zur Sonderausstellung gibt es wieder ein spannendes Museumsquiz für Smartphones.

Der Eintritt beträgt 2 Euro, ermäßigt 1 Euro.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

 

Mit freundlicher Unterstützung

 

 

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